#FitmitAngie – Wir bleiben zuhause

 

 

 

Als Profisportlerin hat Angie Kerber einen umfangreichen Trainingsplan. Der wird aktuell ganz schön durcheinandergewirbelt. Sie versucht aber, sich auch zu Hause weiterhin fit zu halten. Erinnerst du dich an ihr Programm #FitmitAngie? Sie hat es nun so überarbeitet, dass du von zuhause mitmachen kannst, wenn du magst. In dem Programm findest du einfache Fitness-Tipps und Ideen, wie du auch in deinen eigenen Wänden gesund bleibst sowie Inspirationen, wie du gut durch die Krise kommst

#StayHealthy:
Zuhause gesund bleiben! Unsere Tipps für deine Power!

Hier findest du Rezepte und eine Menge Anregungen, wie du zuhause gesund bleibst. Mit Rezepten aus der Vorratskammer und mit wenigen Zutaten. Oder mit Tipps gegen Nackenschmerzen, wenn du auf dem Küchentisch dein Home-Office aufgebaut hast.

Extra-Power fürs Immunsystem! Das können wir jetzt für unsere Abwehrkräfte tun

Unser Immunsystem braucht jetzt eine Extraportion Power. Wie können wir es optimal unterstützen – damit es uns beschützt und sich gegen Viren wie den Corona-Erreger besser zur Wehr setzen kann?

Besorgt lesen wir, dass sich 70% der Deutschen mit Corona infizieren werden. Medikamente, die den Ausbruch von Covid-19 gibt es noch nicht, die Entwicklung eines Impfstoffs wird dauern. Jetzt sollten wir vor allem eins tun: unsere körpereigenen Abwehrkräfte stärken und gut auf uns achtgeben.

Unsere 10 Tipps für ein gutes Immunsystem:

1. Essen für eine starke Abwehr

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, bedeutet idealerweise saisonal und regional zu essen, möglichst viel Obst und Gemüse und ballaststoffreiche Kost zu sich zu nehmen, wenig (und wenn, dann fettarmes) Fleisch und möglichst wenig raffinierten Zucker.

Außerdem gibt es eine Reihe von Lebensmitteln, die entzündungshemmend, antibakteriell und immunstärkend wirken. Dazu gehören Knoblauch, Ingwer, aber auch Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Majoran.

2. Ausreichend Schlaf

Guter und ausreichender Schlaf ist essenziell für unsere Gesundheit. Während wir schlafen, regeneriert das Gehirn und verarbeitet die Eindrücke, die jeden Tag auf uns einprasseln. Doch auch für unser Immunsystem spielt Schlaf eine wichtige Rolle, speziell der Tiefschlaf. Wenn man nachts weniger als sieben Stunden schläft, also zu wenig Tiefschlaf bekommt, dann steigt das Risiko, eine Erkältung zu bekommen, wie mexikanische Forscher herausfanden. Guter Schlaf braucht eine gute Vorbereitung: Das Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein, Kissen und Matratze sollten optimal passen, das Handy rechtzeitig zur Seite legen und keine aufreibenden Nachrichten mehr kurz vor dem Einschlafen lesen. Wenn uns Sorgen quälen, können uns Meditation und abendliches Yoga helfen, abzuschalten und Ruhe zu finden.

3. Im Homeoffice gilt: Pausen machen, sich etwas Gutes tun

Stress schadet unserem Körper und unserem Immunsystem, er kann ernsthaft krank machen. Deshalb ist es wichtig, ausreichend Pausen einzulegen und sich zwischendurch immer mal wieder etwas Gutes zu tun. Auch wichtig: Positiv bleiben! Denn eine positive Stimmung stärkt unsere Gesundheit und unser Wohlgefühl. Was auch helfen kann: Kleine Entspannungsübungen in den Alltag einbauen, wie etwa bewusst zu atmen.

4. Handhygiene einhalten

Spätestens seit dem Coronavirus ist uns wieder bewusst, wie wichtig eine gute Hygiene ist. Viren aller Art werden nicht – wie lange vermutet – durch Husten und Niesen übertragen, sondern hauptsächlich über die Hände. Handschütteln, Umarmungen, Türklinken, überall kommen Erreger auf unsere Hände. Ständig fassen wir uns ins Gesicht, etwa beim Telefonieren oder Nachdenken, und bieten so Viren und Co die beste Angriffsmöglichkeit. Daher, wenn möglich, die Hände aus dem Gesicht lassen und regelmäßig und ausreichend lange die Hände waschen.

5. Bewegung tut gut

Bewegung stärkt unser Immunsystem. Es muss gar nicht das Power-Workout sein – bereits ein leichtes Training oder regelmäßige, morgendliche Routinen zeigen Wirkung: Häufige Infektionskrankheiten der Atemwege wie etwa Erkältungen, Entzündungen des Rachens und der Mandeln sind bei Sportlern im Vergleich zu Untrainierten deutlich seltener. Unser Programm “#FitmitAngie - Wir bleiben zu Hause”! mit Profi-Tennisspielerin Angie Kerber zeigt Übungen, die wir ganz einfach auch zu Hause nachmachen können.

6. Immunsystem stärken mit Sonnenlicht

Tageslicht und Sonne sind äußerst wichtig für unseren Körper und das Immunsystem, Forscher gehen sogar davon aus, dass fehlendes Sonnenlicht unsere Lebenszeit genauso verkürzt wie etwa Tabakkonsum. Sonnenlicht sorgt unter anderem dafür, dass unsere Haut mit ausreichend Vitamin D versorgt wird und für Infekte und andere Krankheiten nicht so anfällig ist. Jetzt sollten wir also auch am geöffneten Fenster, auf dem Balkon oder im Garten Sonnenstrahlen tanken. Dabei jedoch den Sonnenschutz nicht vergessen, denn auch die Frühlingssonne kann unsere Haut verbrennen.

7. Ausreichend trinken

Die Aufnahme von Wasser ist lebenswichtig für unseren Körper. Während Kaffee. Alkohol oder zuckerhaltige Getränke dem Körper Flüssigkeit entziehen, füllt Wasser den Haushalt wieder auf. Die ausreichende Aufnahme von Wasser beugt zudem Krankheiten vor und stärkt unser Immunsystem. Es unterstützt unsere Zellen dabei, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aufzunehmen. Wer Abwechslung braucht, kann zu Kräuter-Tee greifen, Salbei etwa beruhigt die Schleimhäute, unterstützt die natürliche Funktion und wehrt Viren & Co direkt ab.

8. Ausreichend lüften ist wichtig, wenn wir viel im Haus sind

Heizungsluft ist nicht gut für die Schleimhäute, die schnell austrocknen. Und trockene Schleimhäute sind sehr anfällig für Viren und Bakterien. Deshalb nie mit aufgedrehter Heizung schlafen, tagsüber die Räume 2-3 Mal für mindestens 10 Minuten lüften, um genug Feuchtigkeit in den Räumen zu haben. Was auch helfen kann, sind Luftbefeuchter oder Zimmerpflanzen.

9. Alkoholkonsum und Rauchen schwächen das Immunsystem

Durch den Konsum von Alkohol wird der Körper geschwächt und ist anfälliger für Krankheiten. Gerade bei starkem Alkoholkonsum werden Monozyten, die einen Teil der weißen Blutkörperchen ausmachen, ausgebremst und können ihre schädliche Zellen nicht mehr abwehren. Auch Rauchen schwächt den Körper und das Immunsystem, macht Lunge und Atemwege anfälliger für Infekte und Krankheiten. Deshalb: Übermäßigen Alkoholgenuss und den Glimmstengel verbannen – für ein stärkeres Immunsystem.

10. Vitamin C

Vitamine sind äußert wichtig für unsere Körperabwehr – allen voran das Vitamin C, das Menschen mit der Nahrung zuführen müssen. Ein Mangel kann zu ernsthaften Krankheiten führen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt gesunden Männern und Frauen 110 bzw. 95 Milligramm täglich, was bereits durch zwei Orangen abgedeckt ist. Bei einem Infekt jedoch sinkt die Konzentration des Vitamins in den Abwehrzellen auf die Hälfte ab – wir sollten auf ausreichende Versorgung achten.

#StayStrong:
So wichtig ist Sport für unsere innere Balance – Tipps, wie wir auch zu Hause in Bewegung bleiben!

Rein theoretisch ist es uns allen klar: Bewegung hält uns gesund - und zwar Körper und Seele. Im Moment ist es schwieriger als ohnehin, sich genug zu bewegen, denn wir sind alle durch das Coronavirus eingeschränkt. Keine Trainingseinheiten auf dem Tennisplatz, kein Schwitzen im Gym, kein Radweg zur Arbeit. Stattdessen sitzen wir noch mehr als sonst.

Doch nicht nur auf unseren Körper hat die mangelnde Bewegung negative Auswirkungen, auch auf unsere Psyche. Wir haben die Benefits leichter Trainingseinheiten gesammelt, die uns in der aktuellen, schwierigen Situation gut tun. Damit wir auch in den nächsten Wochen alle gesund, positiv und motiviert bleiben!

1. Sport baut Stresshormone ab

Eins der stärksten Argumente pro Sport ist der Abbau von Stresshormonen. Kann der Körper die aufgebaute innere Spannung und den dabei entstandenen Überschuss von Cortisol und Co. nicht durch Bewegung abbauen, gerät der Körper in einen dauerhaften Alarmzustand. Bluthochdruck, Diabetes und Herzkrankheiten können so entstehen. Und auch unsere Psyche leidet unter den Folgen: Wir fühlen uns gehetzt, ausgebrannt, das Risiko für Depressionen steigt. Wichtig ist aber nicht nur die Bewegung an sich, sondern auch, eine Bewegungsart zu finden, die uns Spaß macht. Denn müssen wir uns permanent zwingen, mindert das den positiven Effekt. Probiert doch mal das Programm #FitmitAngie - Wir bleiben zu Hause! Profi-Tennisspielerin Angie Kerber zeigt Übungen, die wir ganz einfach auch zu Hause nachmachen können.

2. Sport lindert Sorgen und Angstzustände

Drei Mal 45 Minuten Bewegung in der Woche wirkt nachweislich stimmungsaufhellend. Denn bei negativen Gefühlen entsteht ein Mix aus Stresshormonen. Wenn die abgebaut werden, tut das auch der Psyche gut. Das können wir in der aktuellen Situation natürlich besonders gut gebrauchen, denn gerade jetzt machen wir uns Sorgen um die Gesundheit unserer Lieben – und auch um unser eigenes Risiko zu erkranken. Vielleicht kommen auch noch Ängste dazu, wie es wirtschaftlich weiter geht. Sport hilft uns, die beim Grübeln entstandenen Stresshormone abzubauen, uns von Problemen abzulenken und uns nicht in destruktiven Denkmustern zu verlieren. Dazu genügen schon tägliche, kurze Morgenroutinen.

3. Sport macht toleranter

Durch die neu gewonnene Motivation, die abgebauten Stresshormone und das Gefühl, besser mit Leistungsdruck umgehen zu können, erhöht sich die Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen, Aggressionen werden nachweislich gesenkt.

4. Wir sind insgesamt gelassener

Die vegetativen Reaktionen des Körpers – der Anstieg von Herzfrequenz oder Blutdruck – fallen grundsätzlich weniger heftig aus, wenn wir uns regelmäßig bewegen. Der Körper produziert so insgesamt weniger Stresshormone. Wir reagieren also nicht so heftig auf negative Ereignisse und Sorgen, die uns belasten und fühlen uns insgesamt entspannter und zuversichtlicher.

5. Bewegung schenkt uns Selbstbewusstsein

Trainieren wir regelmäßig, verändert sich unser Körper. Fett wird abgebaut, Muskeln aufgebaut. Die neu definierten Konturen unseres Körpers machen uns stolz – das Selbstbewusstsein wächst. Und ein postives Gefühl zu uns selbst und unserem Körper ist wichtig – gerade jetzt.

6. Wir schlafen besser

Die Studien zum Thema Schlafmangel sind eindeutig: Schlafstörungen können langfristig Konzentrationsstörungen und Depressionen verursachen. Das Risiko für Herzinfarkt- und Schlaganfall erhöht sich, Übergewicht und Diabetes können entstehen.

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